Monday, 21 November 2011

Sunday, 20 November 2011

Zitate (3)

„Man gibt immer den Verhältnissen die Schuld für das, was man ist. Ich glaube nicht an die Verhältnisse. Diejenigen, die in der Welt voran kommen, gehen hin und suchen sich die Verhältnisse, die sie wollen. Und wenn sie sie nicht finden können, schaffen sie sie selbst.“

George Bernard Shaw

Saturday, 19 November 2011

Es ist nie spät...

Wenn Kinder gefragt werden, was Sie mal werden wollen, dann lassen sie ihrer Fantasie freien lauf. Ich will Polizist werden, oder Arzt, oder hohe Häuser bauen, Pilot, Clown, Bundeskanzlerin wäre nicht schlecht, oder Astronaut und zum Mars fliegen…alles ist möglich.

Was wird später aus diesen Kinderträumen? Die meisten nehmen am Ende einen ganz normalen Job an, der mit den ursprünglichen Träumen wenig zu tun hat. Es scheint so, als würden irgendwo auf dem Weg zwischen Kind- und Erwachsensein diese Träume verloren gehen oder ganz tief vergraben werden. Realistisch muss man sein, keine Zeit mit Träumereien verlieren, gerade in diesen Zeiten, in denen Arbeit knapp ist. Irgendwann tritt der Alltag ein, und man hört auf, über die Frage nach dem Traumjob nachzudenken.

Muss das so sein? Ich glaube, dass wir uns ab und an auch Zeit zum Träumen nehmen müssen, Zeit zum Nachdenken, in der wir uns Fragen stellen…was habe ich erreicht, wohin will ich, was ist aus meinen Kindheitsträumen geworden, was will ich in den nächsten 1, 2 oder 5 Jahren erreichen? Wir sollten nicht immer alles einfach so hinnehmen. Vielleicht gibt es Ziele, die wir nicht mehr erreichen können (z.B. 100 Meter in 9,58 Sekunden laufen wie Usain Bolt…), aber vieles können wir in Angriff nehmen. Es ist dafür nie zu spät…

Zitate (2)

„Die Fischer wissen, daß die See gefährlich ist und der Sturm entsetzlich, aber sie haben nie begreifen können, daß die Gefahren ein Grund wären, an Land zu bleiben und spazieren zu gehen.“

Vincent van Gogh

Die Woche hat 168 Stunden...

…davon verbringen wir 35, 40, oder gar 60 Stunden mit Arbeit. Das ist viel Zeit, und sicherlich zuviel Zeit, um sie dauerhaft mit Arbeit zu verbringen, die man nicht mag. Muss man aber verzweifeln, wenn man im Augenblick nicht den Traumjob hat?

Sollte man eigentlich nicht…, denn es bleiben ja immer noch weit über 100 Stunden in der Woche übrig, die man nach den eigenen Vorstellungen gestalten kann. Zugegeben, man muss schlafen, essen, zur Arbeit fahren, usw., und dennoch, es sollte noch Zeit übrigbleiben für all die anderen Dinge, die einem sonst wichtig sind im Leben, z.B. Familie und Freunde.

Manchmal ist Arbeit einfach Arbeit und nötig, um die Rechnungen zahlen zu können. Vielleicht kein guter Dauerzustand, aber immer noch besser, als keine Arbeit zu haben…das muss man ganz pragmatisch sehen. Wer es aber ernst meint und wirklich Arbeit finden will, die er liebt, der wird die Zeit außerhalb der Arbeit nutzen, um seinen Traumjob zu definieren und einen Plan aufzustellen, wie das Ziel „Traumjob“ in absehbarer Zeit erreicht werden kann.

Thursday, 17 November 2011

Zitate (1)

„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“

Henry Ford

Die Kunst des Aufschiebens

Wer hat es nicht schon erlebt? Man weiß, dass man die Steuererklärung abgeben muss, aber stellt sie erst fertig, wenn das Zwangsgeld angedroht wird. Man weiß, dass man 4 Wochen Zeit hat, um eine Hausarbeit in den Semesterferien fertigzustellen, und fängt erst in der letzten Woche an. Kurz vor Abgabetermin kämpft man dann mit dem Drucker, der einen natürlich gerade jetzt im Stich lässt. Man hat einen Job, der einem nicht gefällt, aber man kann sich nicht durchringen, seinen Lebenslauf zu aktualisieren und endlich das Projekt Jobsuche effektiv anzugehen.

Warum ist das so? Sind wir wirklich alle so faul und träge? Warum schaffen wir es dann, uns stundenlang gute Gründe auszudenken, warum wir das aufschieben, was wir eigentlich machen sollten? Warum fangen wir auf einmal an, die ganze Wohnung aufzuräumen, statt endlich die Steuererklärung, die Hausarbeit oder den Lebenslauf fertigzustellen? Warum müssen wir erst noch „kurz“ einen Kaffee trinken, einen Freund anrufen, einkaufen gehen? Wir sind doch eigentlich gar nicht faul und träge, sondern durchaus aktiv und kreativ!

Einer der Hauptgründe liegt m.E. darin, dass wir oft Angst haben, wichtige Projekte anzugehen. Die Steuererklärung verstehen wir nicht wirklich, es ist unangenehm, sich damit zu beschäftigen. Bei der Hausarbeit wissen wir nicht, wo wir anfangen sollen, weil wir die Materie nicht kennen und es nahezu unmöglich erscheint, über das Thema der Hausarbeit 50 Seiten zu schreiben. Was wird außerdem passieren, wenn das Ergebnis nicht den Anforderungen genügt? Das letzte Mal bin ich gerade noch so durchgekommen… Und bei der Jobsuche erst, wie wird sich mein Leben verändern, wenn ich das Thema wirklich ernsthaft angehe und tatsächlich einen neuen Job erhalte? Was wird die Familie dazu sagen? Werde ich mich im neuen Job durchsetzen können? Wird mir der neue Job überhaupt Spaß machen? Bleibe ich nicht doch lieber da, wo ich bin, da weiß ich wenigstens, was mich erwartet…

Es geht also darum, zunächst nach den wahren Gründen zu fragen, die einen abhalten, wichtige Projekte anzugehen, es geht darum, das diffuse Gefühl des Unwohlseins durch eine klar definierte Angst zu ersetzen. Ist erst einmal klar definiert, was der wirkliche Grund ist, dass man ein Projekt aufschiebt, dann verliert es bereits oft seinen Schrecken. Wir fühlen uns nicht mehr hilflos, sondern können rational überlegen, wie wir die Sache bewältigen können. Wir können einen Plan erstellen. Wenn wir uns dann auch noch klar machen, was sich alles positiv verändern kann, wenn wir die Aufgabe erfolgreich bewältigt haben (die Einkommensteuerrückerstattung, das Ticket in das neue Semester oder endlich Arbeit haben, die man liebt), dann kann uns dies auch die nötige Motivation verschaffen, um sogleich loszulegen! Außerdem haben wir dann später auch allen Grund, unsere Erfolge zu feiern!