...davon verbringen wir 35, 40, oder gar 60 Stunden mit Arbeit. Das ist viel Zeit, und sicherlich zuviel Zeit, um sie dauerhaft mit Arbeit zu verbringen, die man nicht mag. Muss man aber verzweifeln, wenn man im Augenblick nicht den Traumjob hat?
Sollte man eigentlich nicht..., denn es bleiben ja immer noch weit über 100 Stunden in der Woche übrig, die man nach den eigenen Vorstellungen gestalten kann. Zugegeben, man muss schlafen, essen, zur Arbeit fahren, usw., und dennoch, es sollte noch Zeit übrigbleiben für all die anderen Dinge, die einem sonst wichtig sind im Leben, z.B. Familie und Freunde.
Manchmal ist Arbeit einfach Arbeit und nötig, um die Rechnungen zahlen zu können. Vielleicht kein guter Dauerzustand, aber immer noch besser, als keine Arbeit zu haben...das muss man ganz pragmatisch sehen. Wer es aber ernst meint und wirklich Arbeit finden will, die er liebt, der wird die Zeit außerhalb der Arbeit nutzen, um seinen Traumjob zu definieren und einen Plan aufzustellen, wie das Ziel "Traumjob" in absehbarer Zeit erreicht werden kann.
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Saturday, 16 July 2011
Tuesday, 22 September 2009
Ich habe keine Wahl...oder doch???
Ich habe keine Wahl... Viele Menschen antworten auf die Frage, warum Sie einem Job
nachgehen, der Ihnen nicht gefällt, dass sie keine andere Wahl haben. Es ist doch wichtig, eine Arbeit zu haben, zu Hause will eine Familie versorgt werden, das nächste Auto will gekauft werden, der nächste Urlaub bezahlt, usw.
Ist es wirklich so, dass wir keine andere Wahl haben? Nein, diese Aussage ist nicht richtig! Wir leben in einem freien Land, und jeder, der beschließt, morgen nicht um 8.00 Uhr im Büro oder der Werkshalle zu erscheinen, der kann das auch tun. Jeden morgen, wenn wir überlegen, ob wir heute zur Arbeit gehen oder nicht, treffen wir eine bewusste Entscheidung. Es ist also unser freier Wille, der Arbeit nachzugehen, die wir nicht mögen. Wir wägen ab, was die Konsequenzen sind, wenn wir nicht zur Arbeit gehen, und entscheiden uns, doch zu erscheinen. Im Grunde dürfen wir uns also nicht beklagen!
Was ist nun hieraus zu schließen? Ist das Leben nicht ohnehin schwer genug? Muss mir jetzt auch noch jemand sagen, dass ich selbst schuld bin und mich daher nicht beklagen soll? Nein, darum geht es nicht...es geht nur darum, festzustellen, dass der Zustand, dass wir einem Job
nachgehen, der uns nicht gefällt, veränderbar ist. Ich habe keine Wahl klingt so, als wäre die Situation gottgegeben, unabänderlich, aber so ist es nicht. Wir können durchaus wieder selbst die Kontrolle über die Situation übernehmen und etwas ändern.
Ist dies einfach? Nicht unbedingt. Soll man morgen nicht zur Arbeit erscheinen? Nein, das kann ich nicht empfehlen. Aber man kann anfangen, den Wechsel zu planen, sich umschauen und umhören, überlegen, was man wirklich will, woanders bewerben, einen Abendkurs belegen, usw. Es lohnt sich! In einem Jahr kann man vielleicht zurückblicken und sich fragen, warum man den Prozess nicht schon viel früher angestoßen hat. Aber es ist nie zu spät...und lieber spät als nie!
Viel Erfolg wünscht Euch
Alex

Ist es wirklich so, dass wir keine andere Wahl haben? Nein, diese Aussage ist nicht richtig! Wir leben in einem freien Land, und jeder, der beschließt, morgen nicht um 8.00 Uhr im Büro oder der Werkshalle zu erscheinen, der kann das auch tun. Jeden morgen, wenn wir überlegen, ob wir heute zur Arbeit gehen oder nicht, treffen wir eine bewusste Entscheidung. Es ist also unser freier Wille, der Arbeit nachzugehen, die wir nicht mögen. Wir wägen ab, was die Konsequenzen sind, wenn wir nicht zur Arbeit gehen, und entscheiden uns, doch zu erscheinen. Im Grunde dürfen wir uns also nicht beklagen!
Was ist nun hieraus zu schließen? Ist das Leben nicht ohnehin schwer genug? Muss mir jetzt auch noch jemand sagen, dass ich selbst schuld bin und mich daher nicht beklagen soll? Nein, darum geht es nicht...es geht nur darum, festzustellen, dass der Zustand, dass wir einem Job
Ist dies einfach? Nicht unbedingt. Soll man morgen nicht zur Arbeit erscheinen? Nein, das kann ich nicht empfehlen. Aber man kann anfangen, den Wechsel zu planen, sich umschauen und umhören, überlegen, was man wirklich will, woanders bewerben, einen Abendkurs belegen, usw. Es lohnt sich! In einem Jahr kann man vielleicht zurückblicken und sich fragen, warum man den Prozess nicht schon viel früher angestoßen hat. Aber es ist nie zu spät...und lieber spät als nie!
Viel Erfolg wünscht Euch
Alex
Wednesday, 16 September 2009
10 Bewerbungstipps
Wie gehe ich eine Bewerbung an? Anbei einige Tipps:
1. Zunächst sich die Frage stellen: Warum bewerbe ich mich überhaupt auf diese Position? Entspricht sie meinen Fähigkeiten und Neigungen?
2. Viel Informationen über den potentiellen Arbeitgeber einholen (z.B. über das Internet). Dies hilft, die Stelle besser einzuschätzen, und es macht sich gut im Bewerbungsgespräch.
3. Schnell reagieren. Erst darüber nachdenken, ob diese Stelle einen wirklich anspricht, dann aber entschlossen handeln und den Bewerbungsprozess starten. Auf Rückfragen schnell reagieren.
4. Im Kopfe durchgehen: Warum sollen die mich einstellen? Was habe ich zu bieten? Die Situation aus dem Blickwinkel des Arbeitgebers zu betrachten hilft oft, gute Antworten zu finden.
5. Kurz fassen und auf den Punkt kommen. Lebensläufe werden oft in sehr kurzer Zeit "gescreent", wenn die Information sehr unübersichtlich ist und sich über Seiten erstreckt, kann man hier schon aussortiert werden.
6. Formelle Aspekte beachten. Welche Informationen sind gefragt? Welche Unterlagen werden verlangt? Aus dem Auswahlverfahren herauszufallen, weil die Bewerbung schon unvollständig ist, ist ein vermeidbarer Fehler.
Übrigens sollte man auch bei einer Bewerbung über das Internet nicht allzu formlos vorgehen.
7. Auf Qualität der Unterlagen achten. Gerade bei einer schriftlichen Bewerbung darauf achten, dass die Qualität von Ausdrucken, Kopien und Fotos gut sind. Der erste Eindruck zählt!
8. Nachfassen. Wenn man nach einer Woche nichts gehört hat, darf man durchaus mal nachfragen, wie der Stand hinsichtlich der Bewerbung ist. Es ist eher eine Bekundung von Interesse, und kann helfen, dass man positiv auffällt.
9. Wenn eine Absage erfolgt: Auch hier gilt: Nachfassen. Manchmal kann man das Blatt noch umdrehen, z.B. weil ein anderer Bewerber kurzfristig abgesagt hat, oder weil etwas übersehen wurde. In jedem Fall darf man nach dem genauen Grund der Absage fragen, etwa mit dem Hinweis darauf, dass man es in Zukunft besser machen will. Aber immer freundlich bleiben!
10. Wenn es nicht gleich klappt...Initiativbewerbung
! Öffentlich ausgeschriebene Stellen erreichen 1000nde oder gar 10.000nde von interessierten Bewerbern. Es wird dann immer einen geben, der besser qualifiziert ist, über besserere Erfahrungen verfügt, usw. Wer eine Initiativbewerbung
startet, d.h. unaufgefordert bei einem Unternehmen vorstellig wird, hat den großen Vorteil, dass er gleich jegliche Konkurrenz ausgeblendet hat.
1. Zunächst sich die Frage stellen: Warum bewerbe ich mich überhaupt auf diese Position? Entspricht sie meinen Fähigkeiten und Neigungen?
2. Viel Informationen über den potentiellen Arbeitgeber einholen (z.B. über das Internet). Dies hilft, die Stelle besser einzuschätzen, und es macht sich gut im Bewerbungsgespräch.
3. Schnell reagieren. Erst darüber nachdenken, ob diese Stelle einen wirklich anspricht, dann aber entschlossen handeln und den Bewerbungsprozess starten. Auf Rückfragen schnell reagieren.
4. Im Kopfe durchgehen: Warum sollen die mich einstellen? Was habe ich zu bieten? Die Situation aus dem Blickwinkel des Arbeitgebers zu betrachten hilft oft, gute Antworten zu finden.
5. Kurz fassen und auf den Punkt kommen. Lebensläufe werden oft in sehr kurzer Zeit "gescreent", wenn die Information sehr unübersichtlich ist und sich über Seiten erstreckt, kann man hier schon aussortiert werden.
6. Formelle Aspekte beachten. Welche Informationen sind gefragt? Welche Unterlagen werden verlangt? Aus dem Auswahlverfahren herauszufallen, weil die Bewerbung schon unvollständig ist, ist ein vermeidbarer Fehler.
Übrigens sollte man auch bei einer Bewerbung über das Internet nicht allzu formlos vorgehen.
7. Auf Qualität der Unterlagen achten. Gerade bei einer schriftlichen Bewerbung darauf achten, dass die Qualität von Ausdrucken, Kopien und Fotos gut sind. Der erste Eindruck zählt!
8. Nachfassen. Wenn man nach einer Woche nichts gehört hat, darf man durchaus mal nachfragen, wie der Stand hinsichtlich der Bewerbung ist. Es ist eher eine Bekundung von Interesse, und kann helfen, dass man positiv auffällt.
9. Wenn eine Absage erfolgt: Auch hier gilt: Nachfassen. Manchmal kann man das Blatt noch umdrehen, z.B. weil ein anderer Bewerber kurzfristig abgesagt hat, oder weil etwas übersehen wurde. In jedem Fall darf man nach dem genauen Grund der Absage fragen, etwa mit dem Hinweis darauf, dass man es in Zukunft besser machen will. Aber immer freundlich bleiben!
10. Wenn es nicht gleich klappt...Initiativbewerbung
Friday, 11 September 2009
Freitag! Endlich Wochenende! TGIF (Thank...
Endlich Freitag!
Endlich Freitag! Endlich Wochenende! TGIF (Thank God it`s Friday)! So oder so ähnlich hört man es jeden Freitag, manchmal auch schon früher, z.B. wenn man hört "Morgen ist endlich Freitag". Die Vorfreude auf das Wochenende ist groß. Ist daran etwas auszusetzen? Nein, grundsätzlich nein...es ist ja schön, Zeit für die Familie und Freunde zu haben am Wochenende, an den See zu fahren, Sport zu treiben...und was einem sonst noch so alles einfällt.
Aufpassen sollte man nur, wenn der erste Gedanke bei TGIF ist, dass man endlich das Büro `rauskommt, weil man es dort im Grunde unerträglich findet und nur dort hingeht, weil man seine Rechnungen zahlen muss. Dann ist es an der Zeit, sich die Frage zu stellen, ob man nicht eine Arbeit finden kann, die einem etwas mehr Spaß macht und mehr im Einklang steht mit den eigenen Erwartungen und Wünschen. Damit der TGIF Satz nicht ein Ausdruck der Verzweiflung, sondern wirklich ein Ausdruck der Freude ist!
Ein schönes Wochenende wünscht Euch,
Alex

Endlich Freitag! Endlich Wochenende! TGIF (Thank God it`s Friday)! So oder so ähnlich hört man es jeden Freitag, manchmal auch schon früher, z.B. wenn man hört "Morgen ist endlich Freitag". Die Vorfreude auf das Wochenende ist groß. Ist daran etwas auszusetzen? Nein, grundsätzlich nein...es ist ja schön, Zeit für die Familie und Freunde zu haben am Wochenende, an den See zu fahren, Sport zu treiben...und was einem sonst noch so alles einfällt.
Aufpassen sollte man nur, wenn der erste Gedanke bei TGIF ist, dass man endlich das Büro `rauskommt, weil man es dort im Grunde unerträglich findet und nur dort hingeht, weil man seine Rechnungen zahlen muss. Dann ist es an der Zeit, sich die Frage zu stellen, ob man nicht eine Arbeit finden kann, die einem etwas mehr Spaß macht und mehr im Einklang steht mit den eigenen Erwartungen und Wünschen. Damit der TGIF Satz nicht ein Ausdruck der Verzweiflung, sondern wirklich ein Ausdruck der Freude ist!
Ein schönes Wochenende wünscht Euch,
Alex
Tuesday, 8 September 2009
Traumjob finden - aber wann?
Viele Menschen möchten sich beruflich verändern, aber wer hat schon Zeit, diese Veränderung wirklich in Angriff zu nehmen? Man muss arbeiten gehen, essen, trinken, schlafen, um Haushalt und Kinder kümmern...
Aber haben wir wirklich keine Zeit, uns mit neuen Dingen zu beschäftigen und einen Berufs- oder Karrierewechsel zu verfolgen?
Klar ist, jeder von uns hat 168 Stunden in der Woche zur Verfügung, nicht mehr und nicht weniger. Auch Barack Obama hat so viele Stunden, nicht mehr und nicht weniger. Was also, wenn wir unsere Zeit etwas genauer planen? Wieviel Stunden bleiben übrig, wenn wir von den 168 Stunden ca. 56 Stunden für schlafen, 7 Stunden für Pflege und anziehen, 14 Stunden für essen, Zeit für Familie, Freunde usw. abziehen? Meine Erfahrung zeigt, dass es meist noch eine ganz große Anzahl an Stunden ist. Wenn man liest, dass der Durchschnittsbürger in der EU fast vier Stunden am Tag vor dem Fernsehgerät verbringt, zieht dann wirklich das Argument, man habe keine Zeit? Oder hat man einfach nur seine Prioritäten anders gesetzt? Ist der Wunsch nach einer Veränderung vielleicht doch nicht so ausgeprägt oder ist das Leben einfach immer noch zu bequem?
Wie aber können wir für die Zukunft andere Ergebnisse erwarten, wenn wir nicht bereit sind, die Zeit zu investieren, um etwas Neues zu planen und umzusetzen?
Wer also wirklich in seinem Leben etwas verändern möchte und einen Berufs- oder Karrierewechsel
anstrebt, der findet sicher auch die Zeit dafür. Man muss nur die Prioritäten richtig setzen!
Viele Grüße,
Alex
Aber haben wir wirklich keine Zeit, uns mit neuen Dingen zu beschäftigen und einen Berufs- oder Karrierewechsel zu verfolgen?
Klar ist, jeder von uns hat 168 Stunden in der Woche zur Verfügung, nicht mehr und nicht weniger. Auch Barack Obama hat so viele Stunden, nicht mehr und nicht weniger. Was also, wenn wir unsere Zeit etwas genauer planen? Wieviel Stunden bleiben übrig, wenn wir von den 168 Stunden ca. 56 Stunden für schlafen, 7 Stunden für Pflege und anziehen, 14 Stunden für essen, Zeit für Familie, Freunde usw. abziehen? Meine Erfahrung zeigt, dass es meist noch eine ganz große Anzahl an Stunden ist. Wenn man liest, dass der Durchschnittsbürger in der EU fast vier Stunden am Tag vor dem Fernsehgerät verbringt, zieht dann wirklich das Argument, man habe keine Zeit? Oder hat man einfach nur seine Prioritäten anders gesetzt? Ist der Wunsch nach einer Veränderung vielleicht doch nicht so ausgeprägt oder ist das Leben einfach immer noch zu bequem?
Wie aber können wir für die Zukunft andere Ergebnisse erwarten, wenn wir nicht bereit sind, die Zeit zu investieren, um etwas Neues zu planen und umzusetzen?
Wer also wirklich in seinem Leben etwas verändern möchte und einen Berufs- oder Karrierewechsel
Viele Grüße,
Alex
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Sunday, 6 September 2009
Ich liebe meine Arbeit - Sonntagsblog - Fluch oder Segen?
Fluch oder Segen?
Eine chinesische Parabel
Ein alter Mann lebte in einem Dorf, auf den selbst die Könige neidisch waren. Denn er besaß ein wunderschönes weißes Pferd. Die Könige boten fantastische Summen für das Pferd, aber er vekaufte es nicht. Eines Morgens fand er sein Pferd nicht im Stall. Das ganze Dorf versammelte sich und die Leute sagten:
"Du dummer alter Mann, was haben wir Dir gesagt? Wir haben es immer gewusst, dass das Pferd eines Tages gestohlen werden würde. Es wäre besser gewesen, es zu verkaufen. Welch ein Fluch hat Dich überkommen?"
Der alte Mann aber sagte:
"Segen, Fluch, was ist das? Ich sehe nur, das Pferd ist nicht im Stall."
Die Leute lachten den Alten aus. Sie hatten ja schon immer gewusst, dass er ein bißchen verrückt war.
Aber nach 14 Tagen kehrte das Pferd plötzlich aus der Wildnis zurück. Mit sich brachte es 12 wilde Pferde. Wieder versammelten sich die Leute und sagten:
"Alter Mann, Du hattest doch Recht. Was für ein Segen!"
Der alte Mann entgegnete:
"Segen, Fluch, was ist das? Ich sehe nur, das Pferd ist mit 12 weiteren Pferden zurückgekommen. Ihr lest nur ein einiges Wort in einem Satz. Wie könnt Ihr das ganze Buch beurteilen?"
Wieder lachten ihn die Leute aus.
Der alte Mann hatte einen einzigen Sohn, der nun begann, die Wildpferde zuzureiten. Schon eine Woche später fiel der Sohn vom Pferd und brach sich beide Beine. Wieder versammelten sich alle Leute:
"Was für ein Unglück! Dein einziger Sohn kann nun seine Beine nicht mehr gebrauchen, und er war doch die Stütze Deines Alters. Jetzt bist Du ärmer als je zuvor!"
Der Alte antwortete:
"Segen, Fluch, was ist das? Ich sehe nur, mein Sohn hat sich die Beine gebrochen."
Die Menschen wunderten sich.
Es begab sich, dass das Land nach ein paar Wochen einen Krieg begann. Alle jungen Männer des Ortes wurden zwansweise zum Militär eingezoegen. Nur der Sohn des alten Mannes blieb zurück, weil er gebrochene Beine hatte. Der ganze Ort war von Wehgeschrei erfüllt, weil man wusste, dass die Meisten nich nach Hause zurückkehren würden. Sie kamen zu dem alten Mann und sagten:
"Du hattest recht, es hat sich als Segen erwiesen. Dein Sohn kann zwar nicht laufen, aber immerhin ist er noch bei Dir."
Der alte Mann antwortete wieder:
"Segen, Fluch, Glück, Unglück, was ist das? Ihr Leute seid immer sehr schnell damit, Schlüsse zu ziehen. Nur Gott kennt die endgültige Geschichte".
Einen schönen Sonntag wünscht Euch,
Alex :-)
Eine chinesische Parabel
Ein alter Mann lebte in einem Dorf, auf den selbst die Könige neidisch waren. Denn er besaß ein wunderschönes weißes Pferd. Die Könige boten fantastische Summen für das Pferd, aber er vekaufte es nicht. Eines Morgens fand er sein Pferd nicht im Stall. Das ganze Dorf versammelte sich und die Leute sagten:
"Du dummer alter Mann, was haben wir Dir gesagt? Wir haben es immer gewusst, dass das Pferd eines Tages gestohlen werden würde. Es wäre besser gewesen, es zu verkaufen. Welch ein Fluch hat Dich überkommen?"
Der alte Mann aber sagte:
"Segen, Fluch, was ist das? Ich sehe nur, das Pferd ist nicht im Stall."
Die Leute lachten den Alten aus. Sie hatten ja schon immer gewusst, dass er ein bißchen verrückt war.
Aber nach 14 Tagen kehrte das Pferd plötzlich aus der Wildnis zurück. Mit sich brachte es 12 wilde Pferde. Wieder versammelten sich die Leute und sagten:
"Alter Mann, Du hattest doch Recht. Was für ein Segen!"
Der alte Mann entgegnete:
"Segen, Fluch, was ist das? Ich sehe nur, das Pferd ist mit 12 weiteren Pferden zurückgekommen. Ihr lest nur ein einiges Wort in einem Satz. Wie könnt Ihr das ganze Buch beurteilen?"
Wieder lachten ihn die Leute aus.
Der alte Mann hatte einen einzigen Sohn, der nun begann, die Wildpferde zuzureiten. Schon eine Woche später fiel der Sohn vom Pferd und brach sich beide Beine. Wieder versammelten sich alle Leute:
"Was für ein Unglück! Dein einziger Sohn kann nun seine Beine nicht mehr gebrauchen, und er war doch die Stütze Deines Alters. Jetzt bist Du ärmer als je zuvor!"
Der Alte antwortete:
"Segen, Fluch, was ist das? Ich sehe nur, mein Sohn hat sich die Beine gebrochen."
Die Menschen wunderten sich.
Es begab sich, dass das Land nach ein paar Wochen einen Krieg begann. Alle jungen Männer des Ortes wurden zwansweise zum Militär eingezoegen. Nur der Sohn des alten Mannes blieb zurück, weil er gebrochene Beine hatte. Der ganze Ort war von Wehgeschrei erfüllt, weil man wusste, dass die Meisten nich nach Hause zurückkehren würden. Sie kamen zu dem alten Mann und sagten:
"Du hattest recht, es hat sich als Segen erwiesen. Dein Sohn kann zwar nicht laufen, aber immerhin ist er noch bei Dir."
Der alte Mann antwortete wieder:
"Segen, Fluch, Glück, Unglück, was ist das? Ihr Leute seid immer sehr schnell damit, Schlüsse zu ziehen. Nur Gott kennt die endgültige Geschichte".
Einen schönen Sonntag wünscht Euch,
Alex :-)
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Thursday, 27 August 2009
Arbeitslos...das Ende der Welt?
Hallo!
Niemand wünscht sich, arbeitslos zu werden, schon gar nicht in der jetzigen Zeit, in der es vielleicht schwerer als sonst ist, gleich wieder einen neuen Job zu finden. Aber ist dies gleich das Ende der Welt?
Man kann und sollte es auch als Chance begreifen. Die neue Situation zwingt einen dazu, über das Leben nachzudenken und den normalen Arbeitstrott zu verlassen. Neue Ideen und Strategien müssen her, vielleicht war der alte Job ja gar nicht so unersetzbar wie man glaubte? Vielleicht findet man ja in einigen Wochen oder Monaten eine neue Arbeit, die einem viel mehr Spaß macht. Ist das wirklich ausgeschlossen? Es soll durchaus vorkommen, dass Menschen, die arbeitslos geworden sind, nach einem Jahr zurückblicken und sagen: "Das war das best, dass mir passieren konnte."
Was, wenn es nicht gleich klappt und die Suche nach erfüllender Arbeit länger dauert? Ich glaube, dass auch dies nicht gleich den Weltuntergang bedeuten muss. Arbeit ist wichtig, jeder muss seine Brötchen verdienen, aber man sollte die Arbeit auch nicht überbewerten. Arbeit ist nur ein Teil des Lebens. Es gibt auch in diesem Falle hoffentlich noch andere Dinge, die einem wichtig sind und die einem Kraft geben und das Leben lebenswert machen. Familie und Freunde zum Beispiel, oder aber auch so kleine Dinge wie ein schöner Sommertag, ein Sonnenuntergang oder ein Spaziergang im Park. Dann wird vielleicht auch wieder der Kopf freim um das Thema Arbeitssuche wieder positiver und mit neuer Energie anzugehen.
Viele Grüße,
Alex
Niemand wünscht sich, arbeitslos zu werden, schon gar nicht in der jetzigen Zeit, in der es vielleicht schwerer als sonst ist, gleich wieder einen neuen Job zu finden. Aber ist dies gleich das Ende der Welt?
Man kann und sollte es auch als Chance begreifen. Die neue Situation zwingt einen dazu, über das Leben nachzudenken und den normalen Arbeitstrott zu verlassen. Neue Ideen und Strategien müssen her, vielleicht war der alte Job ja gar nicht so unersetzbar wie man glaubte? Vielleicht findet man ja in einigen Wochen oder Monaten eine neue Arbeit, die einem viel mehr Spaß macht. Ist das wirklich ausgeschlossen? Es soll durchaus vorkommen, dass Menschen, die arbeitslos geworden sind, nach einem Jahr zurückblicken und sagen: "Das war das best, dass mir passieren konnte."
Was, wenn es nicht gleich klappt und die Suche nach erfüllender Arbeit länger dauert? Ich glaube, dass auch dies nicht gleich den Weltuntergang bedeuten muss. Arbeit ist wichtig, jeder muss seine Brötchen verdienen, aber man sollte die Arbeit auch nicht überbewerten. Arbeit ist nur ein Teil des Lebens. Es gibt auch in diesem Falle hoffentlich noch andere Dinge, die einem wichtig sind und die einem Kraft geben und das Leben lebenswert machen. Familie und Freunde zum Beispiel, oder aber auch so kleine Dinge wie ein schöner Sommertag, ein Sonnenuntergang oder ein Spaziergang im Park. Dann wird vielleicht auch wieder der Kopf freim um das Thema Arbeitssuche wieder positiver und mit neuer Energie anzugehen.
Viele Grüße,
Alex
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Sunday, 16 August 2009
Ich liebe meine Arbeit - Sonntagsblog
Guten Morgen,
ich überlege, einen "Sonntagsblog" zu schreiben, in denen ich mich mit Themen beschäftige, die vielleicht nur mittelbar einen Bezug zum Thema "Ich liebe meine Arbeit" haben, die aber dazu anregen, über das Leben insgesamt nachzudenken...
Diese Woche hörte ich von einem indischen Geschäftsmann, der sein eigenes Unternehmen in Mumbai hat. Er ist sehr erfolgreich und hat viele Mitarbeiter, denen er eigenhändig am Ende der Woche Schecks für die geleistete Arbeit übergibt. Von vielen in seiner Umgebung wird er beneidet, weil er so viel Geld hat und sich alles leisten kann. Warum wird er so bevorzugt? Er hat es sicher immer leicht im Leben gehabt...sein Vater hat bestimmt immer gute Beziehungen gehabt, wahrscheinlich musste er selbst nie richtig arbeiten...
Nun hat man ja schon ab und an von Geschichten gehört, in denen es jemand aus tiefer Armut vom Tellerwäscher zum Millionär geschafft hat, aber als dieser Mann über seine "Mitgift" aus der Jugend berichtete, blieb mir doch fast der Atem stehen...
Er sei auf dem Friedhof in Mumbai aufgewachsen, seine ganze Familie habe dort gelebt, nachts habe er neben den Toten gelegen und geschlafen, und geträumt von einer besseren Welt. Wenn er heute das Gefühl habe, dass der Erfolg ihm zu Kopf steige, dann gehe er auf eben diesen Friedhof zurück, er würde heute noch manchmal dort schlafen, und oft würde er dabei helfen, Tote auf diesem Friedhof zu beerdigen. Das erfülle ihn mit einem tiefen Frieden und Dankbarkeit. Der Friedhof habe ihm viel gegeben...
Viele Grüße,
Alex
ich überlege, einen "Sonntagsblog" zu schreiben, in denen ich mich mit Themen beschäftige, die vielleicht nur mittelbar einen Bezug zum Thema "Ich liebe meine Arbeit" haben, die aber dazu anregen, über das Leben insgesamt nachzudenken...
Diese Woche hörte ich von einem indischen Geschäftsmann, der sein eigenes Unternehmen in Mumbai hat. Er ist sehr erfolgreich und hat viele Mitarbeiter, denen er eigenhändig am Ende der Woche Schecks für die geleistete Arbeit übergibt. Von vielen in seiner Umgebung wird er beneidet, weil er so viel Geld hat und sich alles leisten kann. Warum wird er so bevorzugt? Er hat es sicher immer leicht im Leben gehabt...sein Vater hat bestimmt immer gute Beziehungen gehabt, wahrscheinlich musste er selbst nie richtig arbeiten...
Nun hat man ja schon ab und an von Geschichten gehört, in denen es jemand aus tiefer Armut vom Tellerwäscher zum Millionär geschafft hat, aber als dieser Mann über seine "Mitgift" aus der Jugend berichtete, blieb mir doch fast der Atem stehen...
Er sei auf dem Friedhof in Mumbai aufgewachsen, seine ganze Familie habe dort gelebt, nachts habe er neben den Toten gelegen und geschlafen, und geträumt von einer besseren Welt. Wenn er heute das Gefühl habe, dass der Erfolg ihm zu Kopf steige, dann gehe er auf eben diesen Friedhof zurück, er würde heute noch manchmal dort schlafen, und oft würde er dabei helfen, Tote auf diesem Friedhof zu beerdigen. Das erfülle ihn mit einem tiefen Frieden und Dankbarkeit. Der Friedhof habe ihm viel gegeben...
Viele Grüße,
Alex
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Saturday, 15 August 2009
A faire Milch
Hallo!
Wir haben in Österreich eine Milch gesehen, die "A faire Milch" heißt. Bei dieser Milch gehen 10 Cent mehr pro Kilogramm an Österreichs Milchbauern. Die Milch ist lecker, oder wie auf der Packung steht "Guat und Fair".
Laut Hersteller steht FAIR für (ich zitiere):
F - Förderung und Erhalt der heimischen Kulturlandschaft
A- Arbeitsplatzerhalt im ländlichen Raum
I - Interessante Entwicklungschancen mit fairen Marktpreisen
R - Reine österreichische Produkte mit Zukunft
Ich finde, dass dies eine tolle Idee ist. 1o Cent sind wirklich nicht viel, aber ich glaube, dass es bei den augenblicklichen Milchpreisen den Milchbauern echt helfen kann. Warum sollen die Milchbauern für Ihre Arbeit nicht angemessen entlohnt werden?
Ich glaube, dass viele Milchbauern Ihre harte Arbeit lieben, aber am Ende muss man von der Arbeit ja auch leben können...leisten wir doch alle einen Beitrag dazu!
Viele Grüße,
Alex
Wir haben in Österreich eine Milch gesehen, die "A faire Milch" heißt. Bei dieser Milch gehen 10 Cent mehr pro Kilogramm an Österreichs Milchbauern. Die Milch ist lecker, oder wie auf der Packung steht "Guat und Fair".
Laut Hersteller steht FAIR für (ich zitiere):
F - Förderung und Erhalt der heimischen Kulturlandschaft
A- Arbeitsplatzerhalt im ländlichen Raum
I - Interessante Entwicklungschancen mit fairen Marktpreisen
R - Reine österreichische Produkte mit Zukunft
Ich finde, dass dies eine tolle Idee ist. 1o Cent sind wirklich nicht viel, aber ich glaube, dass es bei den augenblicklichen Milchpreisen den Milchbauern echt helfen kann. Warum sollen die Milchbauern für Ihre Arbeit nicht angemessen entlohnt werden?
Ich glaube, dass viele Milchbauern Ihre harte Arbeit lieben, aber am Ende muss man von der Arbeit ja auch leben können...leisten wir doch alle einen Beitrag dazu!
Viele Grüße,
Alex
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Thursday, 13 August 2009
Ich liebe meine Arbeit - wie klingt das?
Ich liebe meine Arbeit. Wie klingt dieser Satz? Geht er leicht über die Lippen oder fühlt es sich irgendwie komisch an? Wir verbringen so viel Zeit in unserem Leben mit unserer Arbeit, wäre es da nicht schön, wenn wir diesen Satz voller Überzeugung sagen könnten? Was meint Ihr dazu? Gefällt Euch eure Arbeit? Oder ist Arbeit nur Mittel zum Zweck?
Viele Grüße,
Alex
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Viele Grüße,
Alex
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