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Tuesday, 8 September 2009

Traumjob finden - aber wann?

Viele Menschen möchten sich beruflich verändern, aber wer hat schon Zeit, diese Veränderung wirklich in Angriff zu nehmen? Man muss arbeiten gehen, essen, trinken, schlafen, um Haushalt und Kinder kümmern...

Aber haben wir wirklich keine Zeit, uns mit neuen Dingen zu beschäftigen und einen Berufs- oder Karrierewechsel zu verfolgen?

Klar ist, jeder von uns hat 168 Stunden in der Woche zur Verfügung, nicht mehr und nicht weniger. Auch Barack Obama hat so viele Stunden, nicht mehr und nicht weniger. Was also, wenn wir unsere Zeit etwas genauer planen? Wieviel Stunden bleiben übrig, wenn wir von den 168 Stunden ca. 56 Stunden für schlafen, 7 Stunden für Pflege und anziehen, 14 Stunden für essen, Zeit für Familie, Freunde usw. abziehen? Meine Erfahrung zeigt, dass es meist noch eine ganz große Anzahl an Stunden ist. Wenn man liest, dass der Durchschnittsbürger in der EU fast vier Stunden am Tag vor dem Fernsehgerät verbringt, zieht dann wirklich das Argument, man habe keine Zeit? Oder hat man einfach nur seine Prioritäten anders gesetzt? Ist der Wunsch nach einer Veränderung vielleicht doch nicht so ausgeprägt oder ist das Leben einfach immer noch zu bequem?

Wie aber können wir für die Zukunft andere Ergebnisse erwarten, wenn wir nicht bereit sind, die Zeit zu investieren, um etwas Neues zu planen und umzusetzen?

Wer also wirklich in seinem Leben etwas verändern möchte und einen Berufs- oder Karrierewechselanstrebt, der findet sicher auch die Zeit dafür. Man muss nur die Prioritäten richtig setzen!

Viele Grüße,

Alex

Monday, 31 August 2009

Was soll ich werden?

Der Schulabschluss steht kurz bevor...wie geht es weiter? Studieren oder eine Lehre, oder gleich anfangen zu arbeiten? Auf die Eltern hören, oder Freunde, oder den Lehrer, oder auf sich selbst?

Zunächst einige Worte zur Beruhigung:

  1. Bei den Möglichkeiten, die einem heute offenstehen, ist es nicht verwunderlich, dass man nicht unbedingt weiss, wohin die Reise geht.

  2. Die Zeiten, in denen man eine Ausbildung abschließt, dann einen Job antritt und dort bis zur Rente bleibt, sind vorbei. Ob man das gut findet oder nicht, ist egal, es ist einfach so. Das heißt aber auch, dass die Berufswahl, die man heute trifft, nciht mehr den gesamten Lebensweg bestimmen muss.

  3. Bereits nach 10 Jahren spielt es oft keine Rolle mehr, was man anfangs eigentlich gelernt hat. Nur wenige arbeiten dann noch in genau dem Bereich, den ihre Ausbildung abgedeckt hat.

  4. Es ist heute leichter in einen anderen Arbeitsbereich zu wechseln, wenn es sich nicht gerade um Berufe handelt, denen eine lange Ausbildungszeit vorausgeht oder die aufgrund des potentiellen Risikos der Berufsausübung stark reguliert sind (z.B. Arzt, der Menschen operiert oder Architekt, der Hochhäuser plant).


Was folgt daraus?

Es wird in Zukunft immer weniger darauf ankommen, für welchen Beruf man sich als 18 oder 20jähriger entschieden hat. Vielmehr wird es darauf ankommen, dass man gelernt hat, sich Wissen anzueignen. Das Wissen, das jemand heute in einer Lehre oder im Studium vermittelt bekommt, wird in einigen Jahren wahrscheinlich wieder veraltet sein. Nur wer sich auf lebenslanges Lernen einstellt, wird wirklich erfolgreich sein.

Wie aber kann man die Chance erhöhen, dass man eine Ausbildung oder einen Beruf findet, der einem Spaß macht?

Es lohnt sich, nach den eigenen Neigungen zu fragen. Bin ich eher kommunikativ oder introvertiert, liebe ich Details oder sehe ich eher das große Bild? Es gibt hier kein richtig oder falsch, wir sind alle verschieden, und das ist gut so.

Oft hilft es, in der Vergangenheit zu suchen. Wo habe ich mich besonders wohl gefühlt? Was sind arbeiten, die ich gerne verrichtet habe? Bin ich gern unter Menschen oder alleine, oder arbeite ich gerne mit Tieren? Lieber draußen oder in einem Büro? In der Stadt oder auf dem Land?

Es gibt oft nicht nur den einen Beruf, der passt, sondern zumeist mehrere Optionen. Es gilt also etwas zu finden, dass den eigenen Neigungen entspricht und von dem man glaubt, dass es einem Spaß machen könnte. Dann einfach anfangen und nicht aufgeben, ehe man sich darüber im klaren ist, ob es die richtige Wahl war. Es gibt keine Garantie dafür, dass es gleich die beste Wahl ist, aber es ist OK, wenn man nach einiger Zeit feststellt, dass man sich weiterentwickelt hat oder aufgund gestiegener Lebenserfahrung besser versteht, wozu man bestimmt ist und daraufhin seiner wirklichen "Berufung" folgt.

Viele Grüße und viel Erfog!

Alex

Saturday, 15 August 2009

A faire Milch

Hallo!

Wir haben in Österreich eine Milch gesehen, die "A faire Milch" heißt. Bei dieser Milch gehen 10 Cent mehr pro Kilogramm an Österreichs Milchbauern. Die Milch ist lecker, oder wie auf der Packung steht "Guat und Fair".

Laut Hersteller steht FAIR für (ich zitiere):

F - Förderung und Erhalt der heimischen Kulturlandschaft

A- Arbeitsplatzerhalt im ländlichen Raum

I - Interessante Entwicklungschancen mit fairen Marktpreisen

R - Reine österreichische Produkte mit Zukunft

Ich finde, dass dies eine tolle Idee ist. 1o Cent sind wirklich nicht viel, aber ich glaube, dass es bei den augenblicklichen Milchpreisen den Milchbauern echt helfen kann. Warum sollen die Milchbauern für Ihre Arbeit nicht angemessen entlohnt werden?

Ich glaube, dass viele Milchbauern Ihre harte Arbeit lieben, aber am Ende muss man von der Arbeit ja auch leben können...leisten wir doch alle einen Beitrag dazu!

Viele Grüße,

Alex